Frank Schmidt sieht sein Team bestens vorbereitet für das Spitzenspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern. Der Trainer des 1. FC Heidenheim erklärte, die dreiwöchige Länderspielpause sei „überbewertet“ und man habe sie für gute Testspiele genutzt. „Wir werden keine Anlaufzeit brauchen, Kaiserslautern auch nicht“, sagte Schmidt. „Da wird's zur Sache gehen ab der ersten Sekunde."

Heidenheim, aktuell Dritter der 2. Bundesliga mit 13 Punkten aus sechs Spielen, trifft am Freitagabend (18.30 Uhr) in der Voith-Arena auf den Tabellenfünften. Die Mannschaft von Schmidt holte vor der Pause zehn Punkte aus den letzten vier Ligaspielen und stabilisierte sich nach einem schwachen Saisonstart mit Pokalaus. Die aktuelle Formkurve zeigt mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage aus den letzten fünf Partien nach oben.

Personallage vor dem Spiel

Mehrere Spieler kehrten mit Ermüdung aus ihren Nationalmannschaften zurück. Stürmer Budu Zivzivadze, einer von drei Heidenheimern im Länderspieleinsatz, brachte eine gewisse Müdigkeit von seinen Einsätzen für Georgien mit. Ob der 32-Jährige am Freitag spielen kann, ist laut Schmidt noch offen. Definitiv fehlen werden Sirlord Conteh wegen eines Trainingsrückstands und Maximilian Breunig mit einem Muskelfaserriss. Die Teilnahme von Marcel Costly ist weiter ungewiss.

Schmidts Einschätzung des Gegners

Der 52-jährige Trainer schätzt den Gegner hoch ein. „Wir sollten nicht so tun, als hätten wir uns das letzte Mal vor einem halben Jahr getroffen“, so Schmidt. Er halte Kaiserslautern für eine der besten Mannschaften der Liga, die am Ende ganz oben landen könne. Schmidt erwarte eine kompakte Mannschaft mit Tempo in der Abwehrkette, schnellen Umschaltmomenten und Stärken bei Standards. Die Vorbereitung auf diesen Gegner sei entsprechend intensiv gewesen.

Mit Blick auf die Tabelle und das kommende Programm ist der Heimvorteil in diesem Duell entscheidend. Ein Sieg würde Heidenheims Position im Aufstiegsrennen weiter festigen, das derzeit von Hertha BSC angeführt wird. Die Mannschaft hat in dieser Saison bereits 14 Tore erzielt, muss aber auch zwölf Gegentreffer hinnehmen. Topscorer ist bisher Jonas Schöppner mit drei Treffern.

Das Spiel am Freitag ist der Auftakt zum siebten Spieltag. Alle aktuellen Tabellenstände und detaillierten Statistiken sind in den Tabelle einsehbar. Frank Schmidt und seine Mannschaft wollen den positiven Trend aus den Spielen vor der Pause, darunter ein 3:1 gegen Würzburg, fortsetzen und von der ersten Minute an Druck aufbauen.

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Hertha BSC22Heidenheim14VfL Bochum7
Punkteabstand: Heidenheim 14, Tabellenführer Hertha BSC 22, erster Abstiegsplatz VfL Bochum 7