1. FC Heidenheim hat am dritten Spieltag der 2. Bundesliga einen wichtigen 5:3-Sieg gegen Dynamo Dresden eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt drehte dabei ein 0:1 zur Pause und zeigte nach zwei enttäuschenden Auftaktniederlagen Reaktion. Laut einem Bericht von Die Welt Sport fand das Spiel diese Woche statt.
Heidenheim steht damit in der aktuellen Tabelle auf Platz 9, hat drei Punkte aus zwei Spielen und eine Torbilanz von 5:7. In der Gesamtwertung liegen sie sechs Punkte hinter dem Tabellenführer Hertha BSC. Die nächste Aufgabe wartet am 6. September beim Tabellenschlusslicht SpVgg Greuther Fürth. Im Kader fehlen derzeit Christian Conteh und Sirlord Conteh, wie die Verletztenliste des Vereins zeigt.
Dynamo Dresden ging in der 30. Minute durch Vincent Vermeij in Führung. Heidenheims Torhüter Thomas Dähne stand dabei vor Frank Feller zwischen den Pfosten. Trotz der Führung der Gäste und deren späteren Überzahl nach einer Gelb-Roten Karte für Thomas Keller in der 69. Minute gelang Heidenheim der Ausgleich. Jan Schöppner traf in der 67. Minute zum 1:1. Doch Dresden ging erneut in Führung, Robert Wagner machte es in der 73. Minute 2:1. Die Wende kam kurz darauf: Ein Eigentor von Friedrich Müller in der 77. Minute glich erneut aus. In den Schlussminuten erzielten Oualid Mhamdi (87.), Julian Niehues (89.) und Maximilian Breunig (90.+1) die Treffer zum 5:2. Jonas Sterner verkürzte für Dresden noch in der Nachspielzeit.
Der Sieg war psychologisch wichtig. Heidenheim hatte zuvor das erste Ligaspiel mit 1:4 gegen Hertha BSC verloren. Dazu kam eine überraschende 2:5-Niederlage gegen den Viertligisten SSV Jeddeloh II in der ersten Runde des DFB-Pokals. Frank Schmidts Team bewies nun Moral und Durchhaltevermögen. Die Offensive fand in der zweiten Halbzeit zu ihrer Stärke und erzielte fünf Tore. Dies gibt der Mannschaft Rückenwind für die kommenden Aufgaben. Die aktuellen Leistungsdaten der Spieler sind auf unserer Statistikseite einsehbar.
Parallel siegte der VfL Wolfsburg mit 5:2 beim Karlsruher SC. Alexander Bernhardsson (10.), Fabian Reese (28., 90.+5), Vinícius Souza (45.+2) und Hauke Wahl (88.) trafen für Wolfsburg. Für Karlsruhe erzielten Shio Fukuda (7.) und Marvin Wanitzek (12.). Karlsruhes Trainer Maximilian Senft sah einen Fehlstart von Torhüter Hans Christian Bernat bei zwei Gegentoren. Louey Ben Farhat debütierte in der Startelf und steht laut Berichten im Interesse von Eintracht Frankfurt. 28.143 Zuschauer im Wildparkstadion erlebten das Spiel.
SpVgg Greuther Fürth gewann gegen Energie Cottbus mit 4:3. Felix Klaus traf zweimal (45.+3 per Elfmeter, 80.) und hat nun fünf Saisontore. Ein Eigentor von Fousseny Doumbia (46.) und ein Treffer von Ole Pohlmann (71.) komplettierten den Fürther Erfolg.
Der Fokus liegt nun voll auf dem Auswärtsspiel bei SpVgg Greuther Fürth am 6. September. Dieses Spiel bietet die Chance, die positive Trendwende zu festigen und in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Die komplette Terminplanung findet sich im Spielplan. Die Mannschaft muss die Abwehr stabilisieren, nachdem sie in drei Pflichtspielen bereits zehn Gegentore kassiert hat. Die Rückkehr der verletzten Spieler wäre dabei ein wichtiger Schub. Die aktuelle Tabellensituation kann auf unserer Tabelle verfolgt werden.
