Der 1. FC Heidenheim hat am 29. August 2026 einen atemberaubenden 5:3-Heimsieg gegen Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga errungen. Alle fünf Treffer der Hausherren fielen in den letzten 25 Minuten der Partie, nachdem Dresden mit einer Rote Karte in Unterzahl geraten war.

Der Sieg beendete eine kurze sieglose Phase und katapultierte Heidenheim in der Tabelle nach vorne. Aktuell belegt der Verein den neunten Rang in der 2. Bundesliga mit drei Punkten aus einem Sieg und einer Niederlage. Die Bilanz nach zwei Spieltagen zeigt fünf eigene Tore bei sieben Gegentreffern.

Die erste Halbzeit verlief unspektakulär und brachte nur ein Tor. Vincent Vermeij brachte Dynamo Dresden in Führung. Nach der Pause drehte sich das Spiel komplett. Ein Eigentor von Friedrich Müller glich für Heidenheim aus, doch Dresden konnte sich erneut in Front schießen. Die entscheidende Wende kam mit der Rote Karte für Thomas Keller. Der Dresdner Spieler, der im Sommer 2026 zunächst leihweise von Heidenheim zu Dynamo Dresden gewechselt war, musste das Feld verlassen.

In der Überzahl startete Heidenheim eine beispiellose Aufholjagd. In den letzten 25 Minuten trafen fünf verschiedene Spieler. Die eingewechselten Offensivkräfte Oualid Mhamid, Julian Niehues und Maximilian Breuning sorgten ab der 87. Minute für den entscheidenden Durchbruch und den Endstand von 5:3. Trainer Frank Schmidt konnte damit den ersten Heimsieg der Saison feiern.

Der Sieg gegen Dresden ist ein wichtiger Stimmungsaufheller. In den ersten vier Pflichtspielen der Saison hatte Heidenheim bislang zwölf Tore erzielt, aber auch zwölf kassiert. Die Defensive war also ein Thema. Der spektakuläre Erfolg zeigt jedoch die enorme Offensivkraft des Teams, die sich gerade in entscheidenden Momenten entfaltet. Die Mannschaft liegt nun sechs Punkte hinter Tabellenführer Hertha BSC.

Für die Planung der kommenden Wochen ist die Verletztenliste relevant. Aktuell fehlen Christian Conteh und Sirlord Conteh, wie auf unserer Verletztenliste zu sehen ist. Ihre Rückkehr würde die Optionen von Trainer Schmidt weiter erhöhen.

Die nächste Aufgabe wartet am 6. September 2026 auswärts bei der SpVgg Greuther Fürth. Fürth steht derzeit auf dem 17. Tabellenplatz und wird ein fordernder Gegner sein. Alle anstehenden Termine der Saison sind auf unserer Spielplan-Seite einsehbar.

Der Sieg gegen Dresden gibt der Mannschaft Rückenwind für diese Auswärtsreise. Die Moral ist nach dieser kämpferischen Leistung und dem späten Sieg sicherlich hoch. Es gilt nun, die Konstanz zu finden und die Defensive zu stabilisieren, um in der Tabelle weiter nach oben zu klettern. Die aktuellen Tabellenstände zeigen, dass die Liga eng zusammengefasst ist und jeder Sieg zählt.

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Heidenheim: letzte 3 Ligaspiele, ältestes zuerst (2 Siege, 0 Unentschieden, 1 Niederlagen)
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Nur Heidenheim: Gesamtpunkte nach jedem der 3 Ligaspiele dieser Saison (6 Punkte). Gestrichelte Linie: das maximal Mögliche.