Heidenheim gewinnt 3:1 in Köln und hält Abstiegskampf auf. Die Gäste gingen mutig in die Partie und wurden mit einem 3:1-Sieg belohnt.

Was passierte in Köln?

Heidenheim gewann das Spiel mit 3:1, nachdem Jan Schöppner in der 8. Minute und Arijon Ibrahimovic in der 28. Minute getroffen hatten.

Warum ist dieser Sieg wichtig für Heidenheim?

Der Sieg ist wichtig, weil Heidenheim nun punktgleich mit den anderen Abstiegskandidaten ist.

Was kommt als Nächstes?

Heidenheim trifft im nächsten Spiel auf Mainz und muss gewinnen, um den Abstieg zu vermeiden. | Spieltag | Gegner | Ergebnis | | 34 | Mainz | - |

Heidenheims Trainer Frank Schmidt hatte vor dem Spiel gesagt: „Und jetzt mal ehrlich, was haben wir noch zu verlieren seit Wochen? Gar nichts.“ Die Kölner gingen angesichts ihrer Rettung sorglos die Partie an. Stamm-Innenverteidiger Jahmai Simpson-Pusey war am Morgen zu spät zum Anschwitzen gekommen und daraufhin von Kölns Trainer René Wagner aus dem Kader gestrichen worden. „Wir haben die ganze Woche darüber gesprochen, dass das Spiel für uns wichtig ist und da müssen wir Haltung zeigen und wenn Spieler dann morgens zu spät kommt, dann muss es Konsequenzen geben“, befand Wagner. Ohne Simpson-Pusey fehlte gerade in der Anfangsphase noch die Ordnung in der Kölner Hintermannschaft. Cenk Özkacar patzte vor der Heidenheimer Führung gleich zweimal derb und folgenschwer. Nach dem Kopfballtreffer von Mittelfeldspieler Schöppner glich der FC allerdings postwendend aus. Bei Bülters strammen Schuss aus spitzem Winkel war Frank Feller im Heidenheimer Tor machtlos. FCH-Coach Schmidt hatte den 22-Jährigen vor dem Spiel überraschend zur neuen Nummer eins befördert und den beim 3:3 beim FC Bayern schwachen Diant Ramaj auf die Bank gesetzt. „Da gibt es nicht diesen einen Grund“, sagte Schmidt zu seinem Torwartwechsel. Feller hatte sich vor der Saison schwer am Knie verletzt, war monatelang ausgefallen und sich zuletzt im Training laut Schmidt wieder auf ein „absolutes Toplevel“ gebracht. Feller würde auch im Fall der Relegationsspiele im Tor bleiben, stellte Schmidt klar.