Der 1. FC Heidenheim hat mit einem 1:0-Auswärtssieg bei der SpVgg Greuther Fürth die nächsten drei Punkte in der 2. Bundesliga geholt. Das Team von Trainer Frank Schmidt zeigte am vierten Spieltag eine geschlossene Leistung und steht mit neun Punkten auf dem dritten Tabellenplatz.
Budu Siwsiwadse traf in der zwölften Minute zum entscheidenden Treffer. Torhüter Thomas Dähne und die Abwehr sicherten den ersten Saisonsieg ohne Gegentor. Damit hat Heidenheim die Blamage im DFB-Pokal beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II offenbar hinter sich gelassen.
Heidenheim begann konzentriert und wurde früh belohnt. Budu Siwsiwadse nutzte eine Gelegenheit in der 12. Minute und brachte seine Mannschaft in Führung. Die Gäste kontrollierten danach das Spielgeschehen weitgehend. In der 32. Minute musste Thomas Dähne erstmals eingreifen und parierte einen Fernschuss von Luca Itter sicher.
Nach der Pause blieb Heidenheim gefährlich. Oualid Mhamdi verpasste in der 56. Minute nach einem Konter eine gute Chance zur Vorentscheidung. Auf der anderen Seite hielt Dähne in der 49. Minute einen Schuss von Felix Klaus. Die Mannschaft von Frank Schmidt verteidigte den knappen Vorsprung bis zum Schluss diszipliniert und holte einen verdienten Dreier.
Der Sieg festigt die Position von Heidenheim in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga. Mit nun drei Siegen und einer Niederlage aus vier Spielen sammelte das Team neun Punkte. In der aktuellen Standings belegt der FCH den dritten Rang. Die Tordifferenz liegt bei plus eins, nachdem elf Tore erzielt und zehn kassiert wurden.
Zu Tabellenführer Hertha BSC beträgt der Rückstand drei Punkte. Die jüngste Form mit den Ergebnissen Sieg, Sieg, Niederung, Sieg (WWLW) zeigt eine positive Entwicklung. Allerdings fehlen der Mannschaft mit Christian Conteh und Sirlord Conteh derzeit zwei offensive Optionen, wie der aktuelle Verletztenstatus ausweist.
Der langjährige Heidenheim-Trainer zeigte sich zufrieden mit der Reaktion seiner Spieler. "Die Pokal-Blamage beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II scheint der FCH endgültig abgeschüttelt zu haben", sagte Frank Schmidt nach dem Spiel. Diese Aussage unterstreicht die mentale Stärke, die die Mannschaft in der vergangenen Woche aufgebaut hat.
Schmidt betonte die Wichtigkeit, nach der enttäuschenden Cupniederlage schnell wieder auf die Erfolgsspur zu finden. Der Sieg in Fürth war dafür ein wichtiger Schritt. Die Mannschaft bewies Charakter und spielte mit der nötigen Härte und Konzentration.
Die nächste Aufgabe wartet bereits am 13. September 2026. Dann empfängt Heidenheim im heimischen Voith-Arena den Tabellensechzehnten Holstein Kiel. Dieses Heimspiel bietet die Chance, die Serie fortzusetzen und weiter an die Tabellenspitze heranzurücken.
Alle anstehenden Partien der Saison sind im Spielplan des Clubs verzeichnet. Die Mannschaft will den Schwung aus dem Auswärtssieg mitnehmen. Ein weiterer Sieg gegen Kiel würde die Position in den Aufstiegsrängen weiter festigen und das Selbstvertrauen vor dem nächsten Auswärtsspiel stärken.
