Nach einer 0:3-Testniederlage beim VfB Stuttgart betont Frank Schmidt die defensive Lernkurve des 1. FC Heidenheim. Die Partie am Freitagabend im Benzach-Stadion vor 3500 Zuschauern endete durch Tore von Atakan Karazor (42.), Lorenz Assignon (72.) und Jeff Chabot (86.) deutlich für den Bundesligisten.
Die Mannschaft, die in der 2. Bundesliga aktuell mit 13 Punkten auf Rang drei steht, hatte zu Saisonbeginn in den ersten drei Spieltagen zehn Gegentore kassiert. In den anschließenden drei Ligaspielen ließ die Defensive dann nur noch zwei weitere Treffer zu. „Dann musst da einfach mal zuschlagen, dann zahlt sich die Kompaktheit auch mal aus“, sagte Schmidt und forderte mehr Effizienz nach vorne. Der Trainer sieht in der Entwicklung einen kollektiven Prozess, auf dem man aufbauen könne.
Personelle Entwicklung im Test
Ein positives Zeichen war die Rückkehr von Nikolas Nartey in die Startelf nach langer Verletzungspause. Der Mittelfeldspieler wurde nach einer halben Stunde aus Belastungsmanagement-Gründen ausgewechselt, Lauri Penna und später Lorenz Assignon kamen für ihn ins Spiel. Die Mannschaft nutzt die ungewöhnlich lange Länderspielpause von drei Wochen für weitere Feinabstimmung. Nach vier freien Tagen wird das Training wieder aufgenommen.
Am kommenden Freitag (13.00 Uhr) steht ein weiteres Testspiel gegen die Würzburger Kickers an. Die eigentliche Herausforderung wartet dann am 10. Oktober, wenn der Tabellenfünfte 1. FC Kaiserslautern zum Liga-Spieltag sieben in die Voith-Arena kommt. Der Fokus liegt weiterhin darauf, die defensive Stabilität in den nächsten Pflichtspiel zu übertragen.
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Frank Schmidt betonte nach dem 0:3-Testspiel gegen den VfB Stuttgart, dass die positive Entwicklung des 1. FC Heidenheim eine Leistung des gesamten Kollektivs sei. "Es geht um das Gesamtverhalten der Mannschaft", sagte der Trainer dem SWR Sport. Die Mannschaft, die in der 2. Bundesliga mit 13 Punkten auf Rang drei steht, habe dem Champions-League-Teilnehmer durch ihre Kompaktheit Probleme bereitet. Schmidt forderte erneut mehr Effizienz nach vorne, nachdem Chancen ungenutzt blieben.
