Heidenheim nutzt die aktuelle Länderspielpause, um an der Defensivstabilität zu arbeiten. Der Fokus liegt auf der Verbesserung der Abwehr nach einem schwierigen Saisonstart und einer 0:3-Testspielniederlage gegen den VfB Stuttgart.

Trotz der klaren Niederlage zeigte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt in dem Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten durchaus positive Phasen. Die Defensive erwies sich in manchen Abschnitten als widerstandsfähig und bereitete dem Gegner Probleme. Das Spiel diente vor allem der Standortbestimmung und der taktischen Weiterentwicklung.

Nartey zurück, Mittelstädt abgereist

Ein positives Signal war das Startelf-Comeback von Nikolas Nartey nach wochenlanger Verletzungspause. Der Mittelfeldspieler wurde nach einer halben Stunde vorsorglich gegen Lauri Penna ausgewechselt, um seine Belastung zu managen. Zur Halbzeit verließen Finn Jeltsch und Maximilian Mittelstädt das Spiel, um sich anschließend der DFB-Nationalmannschaft anzuschließen. Frank Schmidt setzt weiterhin auf den bewährten Weg der Entwicklung durch Zusammenhalt, Disziplin und kontinuierliche Arbeit.

Die Pause kommt Heidenheim, das in der 2. Bundesliga aktuell mit 13 Punkten aus sechs Spielen auf Rang drei steht, gelegen. Die Bilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage zeigt die gute Ausgangsposition, doch die zwölf Gegentore sind ein klarer Ansatzpunkt. Nach der Pause wartet am 10. Oktober das Heimspiel gegen den Tabellenfünften 1. FC Kaiserslautern.

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Heidenheim nutzt die Länderspielpause für ein weiteres Testspiel. Der Klub bestreitet am 2. Oktober ein Freundschaftsspiel gegen die Würzburger Kickers. Trainer Frank Schmidt kann dabei auf eine Mannschaft zurückgreifen, die in den letzten fünf Pflichtspielen drei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage einfahren konnte. Die jüngste Pleite war das 0:3 im Test gegen den VfB Stuttgart am 25. September.

Trainer Frank Schmidt analysierte die 0:3-Testspielniederlage gegen den VfB Stuttgart. Er betonte die kollektive Leistung. "Der VfB hat sich gegen unsere Kompaktheit sehr schwer getan", sagte Schmidt dem SWR. Die Defensive stand nach seinen Worten über weite Strecken stabil, doch die eigenen Chancen wurden nicht genutzt. Die Tore für Stuttgart erzielten Atakan Karazor und Lorenz Assignon. Der Drittplatzierte mit 13 Punkten trainiert nun normal weiter, hat aber vier freie Tage erhalten.

Die 0:3-Testspielniederlage gegen den VfB Stuttgart wurde durch ein Tor von Jeff Chabot in der 86. Minute komplettiert, wie der Klub bestätigte. Bisher war nur von Treffern durch Atakan Karazor und Lorenz Assignon die Rede gewesen. Nationalspieler Jamie Leweling bereitete nach Angaben des VfB alle drei Tore vor.