Was geschah beim Besuch der Donau‑Ries‑Platzwarte?
1. FC Heidenheim lud am 3. Juni 2026 rund 30 Platzwart‑Vertreter aus dem gesamten Donau‑Ries‑Kreis zu einer Bildungsfahrt ins Stadion ein. Nach einer ausführlichen Führung durch das Stadion, das derzeit 17. Platz in der Bundesliga belegt (26 Punkte, 6 Siege, 8 Unentschieden, 20 Niederlagen, Form L W D W L), folgte ein praxisnahes Mittagessen im Albstübles. Dort tauschten die Gäste erste Eindrücke aus, bevor der Green‑Keeper des 1. FC Heidenheim die Abläufe seiner Abteilung präsentierte.
Wie lief die praktische Demonstration?
Der Green‑Keeper führte die Gruppe über den Fuhrpark, zeigte die eingesetzten Geräte und erklärte, warum Heidenheim in dieser Saison 41 Tore erzielt, aber 72 gegeneinander kassiert hat (‑31 Tordifferenz). Beim Rundgang über das Trainingsgelände wurden mehrere Pflege‑Maßnahmen live demonstriert: Rasen‑Mikro‑Bewässerung, Vertikutieren und das Anlegen von Ersatz‑Rasenflächen. Die Platzwart‑Teilnehmer konnten selbst Hand anlegen und Fragen zu Boden‑Analyse, Düngung und Schadstoff‑Management stellen.
Warum ist das für Heidenheim wichtig?
Der Besuch stärkt den Austausch zwischen Profi‑Club und regionalen Platzwart‑Netzwerken. Durch das Teilen von Know‑how kann Heidenheim langfristig von besser gepflegten Trainings‑ und Spielplätzen profitieren – ein Faktor, der bei einer Saison, in der das Team 63 Punkte hinter Bayern München liegt, nicht unterschätzt werden sollte. Zudem zeigte Cheftrainer Frank Schmidt am Ende des Trainings seine Unterstützung, indem er für ein Gruppenfoto zur Verfügung stand und betonte, wie wichtig ein optimaler Rasen für die Spielqualität ist.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Die Veranstaltung war Teil einer längerfristigen Strategie, lokale Partner stärker in die Vereinsarbeit einzubinden. Heidenheim plant, weitere Workshops zu Themen wie Beleuchtung, Sicherheitskonzepte und Fan‑Infrastruktur anzubieten. Für die Platzwart‑Gemeinschaft bedeutet das mehr Fachwissen und potenziell bessere Bedingungen für ihre eigenen Sportplätze im Donau‑Ries‑Kreis. Die enge Zusammenarbeit könnte künftig auch zu gemeinsamen Projekten bei Jugend‑ und Amateur‑Turnieren führen.
