Am Sonntag fand im Rahmen des Landespokals der Finale zwischen dem 1. FC Heidenheim und Ingolstadt statt, die vor 6.277 Zuschauern in der Voith-Arena gespielt wurde. Unter hochsommerlichen Temperaturen zeigte sich die Zweitligamannschaft des FCH mit einem überzeugenden Spiel und gewann zum achten Mal hintereinander den Pokal.

Von Beginn an bemühte sich das Heidenheimer Team, das Spiel unter Kontrolle zu bringen. In der 13. Minute gelang Marcel Costly mit einem schnellen Angriff durch die Verteidigung und einen Torschuss, der von David Klein abgewehrt wurde; Adrian Beck nutzte den Ball und erzielte den ersten Treffer für Heidenheim (1:0). Die Schanzer reagierten erst nach einer Viertelstunde, als Jonas Föhrenbach eine Flanke sicher verhinderte. Im 25. Minute parierte Frank Feller einen Eins-gegen-Eins von Lars Lokotsch und wehrte den Nachschuss ab.

Nach der Pause brachte Frank Schmidt mit Marnon Busch, Christian Conteh und Benedikt Gimber frische Kräfte auf die Wiese. In der 67. Minute gelang Julian Kügel mit einem Ballabfang an der Mittellinie einen schnellen Angriff, der Obed Chidindu zu einem 2:1-Anschlusstreffer führte. Jonas Föhrenbach verpasste im Zentrum nur knapp den zweiten Treffer, während Paul Hennrich in der 84. Minute den dritten Torschuss erzielte (3:1). Kurz vor dem Ende des Spiels warf ein Klarsichtfeil am Strafraum von Georgios Antzoulas zu einem 4:1-Sieg für Heidenheim.

Cheftrainer Frank Schmidt sah in der ersten Halbzeit viele positive Aspekte seines Spielstils, aber auch Probleme. Er glaubt, dass sie die Vorentscheidung nicht genutzt haben und daher mehr als vier Tore verdient hätten. Trotzdem war es ein Fortschritt, da sie in der ersten Halbzeit viele gute Spielaspekte gezeigt haben.