Sensation im DFB-Pokal
SSV Jeddeloh II besiegte 1. FC Heidenheim mit 5:2 im Oldenburger Marschweg-Stadion. Yannik Wagner erzielte das erste Tor in der 12. Minute, gefolgt von Kamer Krasniqi, der in der 14. Minute ausglich. Ein Eigentor von Jan Schöppner in der 27. Minute und ein Traumtor von Haris Hyseni in der 29. Minute ließen Jeddeloh bereits vor der Pause 4:1 führen. In der zweiten Halbzeit verschoss Heidenheim einen selbst herausgeholten Foulelfmeter, als Budu Zivziwadze ein Tor erzielte. Hyseni erhöhte mit einem zweiten Treffer in der 70. Minute auf 4:1, Tim Janßen brachte die Niederlage auf 5:2 in der 72. Minute, und Mikkel Kaufmann traf in der 89. Minute, um das Ergebnis zu bestätigen.
Taktische Schwächen
Der 52-jährige Trainer Frank Schmidt war wegen einer Gelb‑Rot‑Karte aus der vergangenen DFB-Pokal‑Saison gesperrt und wurde von Co‑Trainer Bernhard Raab vertreten. Heidenheim hatte in dieser Saison bereits drei Pflichtspiele bestritten und 12 Gegentore kassiert. Kapitän Patrick Mainka kritisierte die fehlende Struktur in der Defensive und bezeichnete die Niederlage als „hochgradig peinlich“. Die Mannschaft zeigte in der 12. Minute Führung, verlor aber schnell die Kontrolle.
Trainerperspektiven
Für Jeddeloh war der Sieg ein großer Erfolg. Torwart Moritz Onken kommentierte die Blamage als „unfassbar“ und sagte, es sei „eine lange Nacht“. Trainer Kristian Arambasic, 49 Jahre alt, erreichte zum fünften Mal die zweite Runde des DFB-Pokal und hatte zuvor 1:27 Tore in seiner Bilanz. Beide Trainer standen im Fokus der Medien, während Heidenheim mit der Abwesenheit seines langjährigen Trainers in einer schwierigen Situation war.
Weitere Ergebnisse der Sonntagsspiele
SpVgg Greuther Fürth – VfL Bochum 1:2, Eintracht Braunschweig – 1. FC Union Berlin 2:4, Bahlinger SC – 1. FC Magdeburg 0:4, Schott Mainz – Borussia Mönchengladbach 0:5, VfB Krieschow – FSV Mainz 05 0:9, Westfalia Rhynern – Dynamo Dresden 0:6, FC CZ Jena – Darmstadt 98 1:2, Fortuna Düsseldorf – SC Freiburg 1:5, Phönix Lübeck – SC Paderborn 2:4.
Ausblick
Die nächsten Spiele am Montag, 24. August, umfassen SC Verl – Hamburger SV, VSG Altglienicke – VfL Wolfsburg, Würzburger Kickers – 1. FC Köln, Hallescher FC – FC Schalke 04 und weitere Begegnungen. Heidenheim muss die defensiven Schwächen beheben, um im kommenden Turnier erfolgreich zu sein.
