Der 1. FC Heidenheim hat den 1. FC Union Berlin mit 1:3 besiegt. Die Pleiteserie in Heidenheim hält an. Heidenheim gewinnt erstmals nach 15 Spielen ohne Sieg. Die Tore für den Tabellenletzten erzielten Mathias Honsak in der 9. und 26. Minute sowie Budu Zivzivadze (79.). Für Union traf Leopold Querfeld (75.). Der 1. FC Union Berlin hat den Befreiungsschlag im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga verpasst. Am Samstag verlor das Team von Steffen Baumgart beim 1. FC Heidenheim mit 1:3 (0:2). Die Tore für den Tabellenletzten erzielten Mathias Honsak in der 9. und 26. Minute sowie Budu Zivzivadze (79.). Für Union traf Leopold Querfeld (75.). Damit bleiben die Köpenicker im sechsten Duell nacheinander ohne Punkte auf der Ostalb. In der 1. Bundesliga gelang Union überhaupt noch kein Sieg gegen Heidenheim. Mit der Niederlage fallen die Berliner zurück auf den 11. Platz. Die Schwaben bleiben Tabellenletzter, haben mit dem Sieg aber eine Restchance auf den Klassenverbleib gewahrt. Der Spielverlauf Das Gäste-Team startete lustvoll, drängte Heidenheim mit energischem Angriffsfußball tief in die eigene Hälfte. Nach einer schnellen Kombination über drei Stationen legte Oliver Burke auf Derrick Köhn, der seinen Abschluss aber klar über das Tor setzte. Die anfängliche Offensivpower entpuppte sich jedoch als Momentaufnahme. Auf der Gegenseite waren es die Heidenheimer, die ein rasantes Zusammenspiel ins Ziel brachten: Rechts wurde Marvin Pieringer freigespielt, der die perfekte Flanke auf den Fuß von Honsak setzte. Der ließ Keeper Frederik Rönnow mit einem Volley-Abschluss keine Chance - 0:1 aus Unioner Sicht nach acht Minuten. Union rannte an, wurde aber von bissigen Heidenheimern abgelaufen und weggegrätscht. Offensiv klappte in der ersten Hälfte nichts mehr. Defensiv präsentierte sich das Team dann unsortiert, als Marnon Busch einen weiten Einwurf in den Strafraum brachte und Patrick Mainka mit dem Hinterkopf vor das Tor verlängerte: Honsak sprintete gedankenschnell in den Fünfmeterraum und spitzelte den Ball ins Tor zum 2:0 (36.). Im zweiten Durchgang verzweifelte Union Berlin am Heidenheimer Defensivspiel. Es dauerte gut 70 Minuten bis zur ersten nennenswerten Gelegenheit: Einen wuchtigen Kopfball von Andrej Ilic kratzte Keeper Diant Ramaj über die Latte. Den folgenden Eckstoß konnten die Gastgeber nicht aus der Gefahrenzone klären - und Leopold Querfeld staubte frei in den Winkel zum 1:2 (75.) ab. Doch die Hoffnung auf den Ausgleich währte nur gut drei Minuten, viel zu nachlässig waren die Unioner hinten: Der eingewechselte Budu Zivzivadze dribbelte sich durch die ungeordnete Abwehrreihe und schloss aus spitzem Winkel ab zum spielentscheidenden 1:3 aus Sicht der Köpenicker (79.). Zivzivadze traf sogar noch zum vermeintlichen 1:4 - doch das Tor wurde nach Videobeweis zurückgepfiffen (90.+4).